So, 03.06.12 – 08:30 Uhr
Naturschutz im ökologischen Landbau
8:30 Hammersteinplatz, 9 Uhr Bauckhof-Parkplatz Stütensen
Herr Rüffler vom Bauckhof und Peter Block vom NABU
So, 10.06.12 – 08:00 Uhr
Ortolan-Exkursion im Vogelschutzgebiet Drawehn
UE-Hammerstein-Parkplatz, bzw. 8.30 Uhr Növenthien, Abzweigung nach Kölau
Lars Wellmann
So, 17.06.12 – 08:00 Uhr
Exkursion ins Lopautal
UE-Hammerstein-Parkplatz, bzw. 8.30 h Lopau, Ortseingang
Peter Block
Die aktuellen Naturbeobachtungen:
Mi, 23.05.12 – 13:30 Uhr
Grünspecht
1 ruf. Grünspecht fliegt über mein Grundstück.
Böddenstedt, Ortheide
Karl-Heinz Köhler
Mo, 21.05.12 – 22:15 Uhr
gleich 2 Nachtigallen
Am 21.05.12 gegen 22.15.Uhr sangen jeweils 1 Nachtigall in Uelzen im Bereich Emsberg / Teich a.d. Pestalozzischule und Emsberg/ Fußweg nach Hambrock.
Uelzen
I. Freese
So, 20.05.12 – 12:00 Uhr
Pirole und Nachtigall
2 Pirole und 1 Nachtigall sangen aus Erlenbrüchern im wilden Schwemlitzer Moor.
Schwemlitzer Moor
Jörg Grützmann
Das Braunkehlchen hat alles im Blick. Hölzerne Weidepfähle bereichern die baumlosen Wiesenflächen und dienen vielen Vögeln als willkommene Sing- und Ansitzwarte. Im Pflanzengewirr unter den Koppelzäunen findet manches Braunkehlchennest ein sicheres Versteck. Wo Totholz selten ist, bieten Weidezaunpfähle teilweise Ersatz. Käfer leisten die Vorarbeit und bohren ihre Gänge in das Holz.
Einsiedler-Bienen, Wespen und andere Insekten folgen. Sie nutzen die Gänge als Brut- und Überwinterungsplätze. Die Erhaltung von Koppelzäunen - in Verbindung mit extensiv genutztem Grünland - dient der ökologischen Bereicherung der Landschaft.
Kopfweiden sind Zeugen alter Handwerkskunst. Jahrhundertelang wurden ihre Ruten zu Körben verflochten. Wie ein Besen ragt ihre Krone durch den regelmäßigen Schnitt in den Himmel. Neue Materialien haben die alte Nutzung verdrängt. Die Weiden werden kopflastig und ihre Bestände sind überaltert. Ohne Pflegeschnitt alle fünf bis zehn Jahre brechen die Bäume unter der Last ihrer Krone auseinander. Ein Lebensraum geht verloren.
Schleiereule, Steinkauz und Turmfalke, Gartenrotschwanz und andere Singvögel nisten in den hohlen Stämmen. Fledermäuse quartieren sich dort am Tag und im Winter ein. Dickstämmige Weiden zählen zu den insektenreichsten Pflanzen. Der Moschusbock ist nur einer unter hundert Käfern. Seine Larve bohrt ihre Gänge in das weiche Holz. Die Erhaltung, Pflege und Neuanlage von Kopfweiden hat eine landschaftsökologische und kultur- historische Bedeutung.
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