Die aktuellen Naturbeobachtungen:

Di, 18.06.13 – 09:50 Uhr

Kolbenente

1 BP Höckerschwäne mit 5 pulli (3 graue, 2 Mutante immutabilis yarellii), 1 Graugans, mind. 20 Reiherenten, mind. 30 Stockenten (1 W. mit mind. 6 pulli), 2 Blessrallen, 7 Kormorane, 2 Haubentaucher, 1 Pirol (M.), 2 Kuckucke, mind. 3 Teichrohrsänger (M.), 1 Gebirgsstelze. Höhepunkt war 1 Kolbenente (M.), die nach einiger Zeit sogar vor dem Aussichtsturm vorbeischwamm.

Jastorfer See

Karl-Heinz Köhler & Rita Mnich

Mo, 17.06.13 – 21:30 Uhr

Rebhühner

Über die Str. kurz vor der Abzweigung nach Höver fliegen 2 Rebhühner auf einen Kartoffelacker.

Höver

Waldemar Golnik

Mo, 17.06.13 – 10:30 Uhr

Rohrweihen

Aus einem Feldteich am Wirtschaftsweg nach Hohenweddrien fliegen 1m und 1w Rohrweihe auf.

Hohenweddrien

Waldemar Golnik

Alle Beobachtungen …

Beobachtung eintragen …

Naturverträgliche Ernährung

Wollen wir das hinnehmen?


Der NABU ist darüber sehr besorgt, da sich große Auswirkungen auf die Umwelt bereits beängstigend bemerkbar machen.

Die herkömmliche bäuerliche Landwirtschaft wird immer mehr zurückgedrängt , weil sie sich gegenüber agrarindustriell arbeitenden Betrieben nicht behaupten kann. Mit dem Verlust der bäuerlichen Landwirtschaft verarmt aber unsere Umwelt zusehends!

Der NABU Uelzen e. V. möchte deshalb die bäuerliche Landwirtschaft unterstützen.

Wenn es wirksame Änderungen geben soll, dann muss vor allem die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union grundlegend reformiert werden. Die „Gemeinsame Agrarpolitik“ muss zu einer am Gemeinwohl orientierten Politik werden. Gesellschaftliche Leistung muss sich lohnen.

Der NABU unterstützt deshalb die Forderungen, eines gemeinsamen Papiers von Verbänden aus Umwelt- und Naturschutz, Landwirtschaft, Entwicklungspolitik, Verbraucherschutz und Tierschutz vom April 2010.

Darin wird unter anderem gefordert:

Jegliche Zahlungen der EU sind an konkrete gesellschaftliche Leistungen zu binden und somit zu qualifizieren. Dazu sind die zielspezifischen Fördermaßnahmen, die heute z.B. als Agrarumwelt-, Vertragsnaturschutz- oder Tierschutzmaßnahmen zur Ländlichen Entwicklung (2. Säule) gehören, in den Vordergrund zu stellen.

Der Ökologische Landbau ist stärker zu fördern, da er den Erhalt der Biodiversität , eine vielfältige Landschaft, die Förderung der Bodenfruchtbarkeit, den respektvollen Umgang mit Nutztieren, einen geringen Energieeinsatz, die verminderte Produktion von Klimagasen und die Bereitstellung zusätzlicher Arbeitsplätze im ländlichen Raum eher gewährleistet.

Die Investitionsförderung ist auf solche Vorhaben zu begrenzen, mit denen besondere Standards in den Bereichen Tier-, Natur- und Umweltschutz erreicht werden.

Die Aufklärung der Öffentlichkeit und Verbraucherschaft, die ihre qualitativen Wünsche und Ansprüche an die Art und Weise der Lebensmittel-Erzeugung – z.B. in bezug auf Tierschutz, fairen Handel oder Gentechnikfreiheit – erkennt und einfordert.

Verbraucherberatung für gesunde Ernährung und Einkauf

Da der Verbraucher Angebot und Nachfrage im Wesentlichen mitbestimmt, hat er auch einen großen Einfluss auf die Art und Weise der Produktion von Nahrungsmitteln.

Das Einkaufsverhalten der meisten Verbraucher beim Fleischkauf hat sich dahin entwickelt, dass möglichst billig eingekauft wird. Damit fördern sie aber gerade, ohne es sicherlich zu wollen, die tierquälerische Massentierhaltung, Umwelt- und Klimaprobleme sowie niedrige Arbeitslöhne, die zum eigenständigen Leben nicht ausreichen.

Viele haben das Geld, um qualitätsbewusster einzukaufen und damit gesünder zu leben. Der Finanzausgleich ist auch leicht durch den Einkauf geringerer Mengen Fleisch zu erzielen. Die Gesundheit wird es danken.

Das Fernsehen zeigte in letzter Zeit erschreckende Bilder von Qualzucht. Auch Zeitungen und Illustrierten wie der „Stern“ im Heft 22/2010 weisen immer wieder auf die Missstände hin.

Wer die leidenden Tiere gesehen hat, dem dürfte kein Billigfleisch mehr schmecken. Der wird nach Quellen von Qualitätsfleisch aus artgerechter Tierhaltung verlangen.

Eine massive Aufklärung des Gesundheitsministeriums wäre nötig, um ein allgemeines Nachdenken zu bewirken. Da könnte die Werbung für den Kauf regionaler Produkte aus artgerechter Tierhaltung im nahen Wohnumfeld sicherlich viel zur Rentabilität der bäuerlichen Betriebe bewirken und damit zu besseren Lebensbedingungen der Tiere führen.

Der NABU beabsichtigt deshalb auf seiner Homepage Einkaufmöglichkeiten im Landkreis zu nennen. Dafür wird noch ein Betreuer der Angebote gesucht.

NABU Uelzen e.V.

Vorsitzender Peter Block


NABU Kreisgruppe Uelzen e.V. • Ortheide 5 • 29556 Suderburg OT BöddenstedtNABU | NABU Niedersachsen | Naturbeobachtungen | Links | Impressum