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Fr, 09. Juli 2021 – Suderburg

Wiesenweiher im Ochsenmoor

Amphibien erhalten neue Laichgewässer im Barnbruch

Aufgrund der extremen Trockenheit der letzten Jahre, sind viele Feuchtgebiete und Kleingewässer in der Heideregion trockengefallen. Durch den fehlenden Regen konnten sich im Frühjahr keine Laichgewässer in den Bruchwäldern bilden, und in den ehemals feuchten Wiesen war der Grundwasserstand so stark gefallen, dass Tümpel und Blänken ausgetrocknet sind.

Um die vielfältige Waldwiese in Graulingen mit ihren unterschiedlichen Bodenstrukturen und Pflanzengesellschaften langfristig zu erhalten, wurden in einem feuchten Teilbereich der Fläche drei tiefe Amphibienweiher angelegt. Das Flurstück mit der Bezeichnung „Ochsenmoor“ hat eine Flächengröße von zwei Hektar und bildet zusammen mit dem Biotop „Wolfswiese“ und dem nahen Feuchtwald „Minzbruch“ das NABU Projekt „Hutewald Graulingen“.

Der nördliche Teilbereich des Ochsenmoores ist mit Schilf und Farnen bewachsen und prägt den nassen bis feuchten Standort. Als langfristiges Entwicklungsziel soll sich nun der vorhandene Schilfgürtel über das ganze Flurstück ausbreiten und die errichteten Wiesenweiher in den Prozess der Schilfbesiedlung mit einbeziehen.

Wiesenweiher im Ochsenmoor – Amphibien erhalten neue Laichgewässer im Barnbruch

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