Insektensommer 4. - 13.6. und 6. - 15.8.2021

Es gibt mehr als eine Million verschiedene Insektenarten und sie summen und brummen auf der ganzen Welt. Mit ihrer Vielfalt ohne Grenzen sind die kleinen Krabbler faszinierend als auch sehr wichtig für die Umwelt. Insekten sind für das Gleichgewicht aller Ökosysteme unentbehrlich. Doch in den letzten Jahren gehen ihre Bestände dramatisch zurück.

Vierfleck
Vierfleck
Foto: Waldemar Golnik

Mit der Mitmachaktion will der NABU erstmals die kleinen, fleißigen Helfer unserer Ökosysteme näher in den Fokus rücken. Der „Insektensommer" ist eine bundesweite Aktion, um eine kontinuierliche Erfassung der Insekten zu etablieren. Die Meldeaktion ist die erste Zählung dieser Art. Sie können helfen Daten zur Artenvielfalt und der Häufigkeit der Insekten zu sammeln. Jedes Insekt zählt! Sie können ausschließlich online oder mit der kostenlosen NABU-App „Insektenwelt“ Ihre Beobachtungen mit dem Insekten melden. Das Meldeformular finden Sie hier.

Wie funktioniert der Insektensommer?

Der optimale Tag, um viele Insekten zu sehen, ist ein sonniger, warmer, trockener und windstiller Tag. Notieren sie alle Insekten, die sie innerhalb einer Stunde an Ihrem Beobachtungsplatz entdecken können – schauen Sie ruhig einmal in die Blumentöpfe, an Bäumen oder unter Steinen nach. Insekten leben und lieben ihren Mikrokosmos, auch wenn Fluginsekten weite Strecken zurücklegen können.

Welche Orte kommen als Beobachtungspunkte in Frage?

Anders als bei der „Stunde der Gartenvögel“ darf beim Insektensommer nicht nur im Siedlungsraum, sondern überall beobachtet werden. Der NABU will auch herausfinden, in welchen Lebensräumen sich welche Arten besonders wohlfühlen. Im Meldeformular wird dem jeweiligen Beobachtungsort daher ein Lebensraumtyp wie Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich oder Bach und Fluss zugeordnet.

Welche Insekten kann ich melden?

Grundsätzlich soll und kann jedes gesehene und erkannte Insekt gemeldet werden. Die Insektenwelt ist allerdings enorm vielfältig. Es gibt daher pro Meldezeitraum acht „Kernarten“, nach denen die Teilnehmer möglichst auf jeden Fall schauen sollten. Diese Arten kommen (noch) häufig vor und sind vergleichsweise leicht zu erkennen. Im Juni sind es Tagpfauenauge, Admiral, Asiatischer Marienkäfer, Hainschwebfliege, Steinhummel, Lederwanze, Blutzikade und Gemeine Florfliege, im August sind es Schwalbenschwanz, Kleiner Fuchs, Ackerhummel, Blaue Holzbiene, Siebenpunkt-Marienkäfer, Streifenwanze, Blaugrüne Mosaiklibelle und Grünes Heupferd.

Alle Infos zum Insektensommer beim NABU-Bundesverband

Veranstaltungen

Derzeit keine Veranstaltungen.

Vor 2 Wochen

Forellenzucht Benecke

Die Forellenzucht der Familie Benecke besteht bereits seit rund 100 Jahren. Besonders interessant ist die Naturland-zertifizierte Teichanlage in Klein Hesebeck.

Vor 3 Wochen

Wiesenweiher im Ochsenmoor

Aufgrund der extremen Trockenheit der letzten Jahre, sind viele Feuchtgebiete und Kleingewässer in der Heideregion trockengefallen. Durch den fehlenden Regen konnten sich im Frühjahr keine Laichgewässer in den Bruchwäldern bilden, und in den ehemals feuchten Wiesen war der Grundwasserstand so stark gefallen, dass Tümpel und Blänken ausgetrocknet sind.

Vor 4 Wochen

NABU-Rundbrief | NABU Uelzen e.V.

Hier informieren wir in lockerer Folge mehrmals im Jahr Mitglieder der NABU-Kreisgruppe Uelzen über Aktivitäten unserer Gruppe mit einem PDF-Dokument.

Vor 9 Wochen

Ökologisch leben | NABU Uelzen e.V.

Artikel der Rubrik „Ökologisch leben“ des NABU Uelzen e.V.

Vor 10 Wochen

Erlebnisraum Estesterauniederung: Bildergalerie mit Fotos von typischen Pflanzen und Tieren

Bildergalerie mit Fotos typischer Pflanzen und Tiere in Erlebnisraum Esterauniederung. Ein Projekt des NABU Uelzen e.V. und seinen Projektpartnern.

Vor 11 Wochen

Wasserwerk Hamerstorf

Bei einer Kontrolle des Fledermaus Winterquartiers in Hamerstorf haben der Fledermaus Regionalbetreuer Bernd Rose aus Burgdorf und Thomas Dorschner vom NABU Uelzen vor einiger Zeit erste Wasserfledermäuse im Innenbereich des ehemaligen Trinkwasserspeichers entdeckt.

Vor 11 Wochen

Interviews | NABU Uelzen e.V.

In loser Folge veröffentlichen wir hier Interviews mit aktiven Menschen beim NABU Uelzen e.V.

Zur längeren Liste der Aktualisierungen.

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Wir über uns

Der NABU Uelzen engagiert sich seit 30 Jahren für den Schutz bedrohter Lebensräume, für gefährdete Tier- und Pflanzenarten, für reine Luft und gesunde Böden. Eine naturverträgliche und nachhaltige Landnutzung liegt uns deshalb am Herzen. Für diese Ziele treten wir durch aktiven Naturschutz, politisches Engagement und Bildungsarbeit ein.

NABU – Aktiv für die Kleinode in unserer Landschaft

Der NABU Uelzen hat ca. 50 ha Naturflächen gekauft oder langfristig gepachtet, sie zu wertvollen Biotopen entwickelt und regelmäßig fachgerecht gepflegt. Sehr vielfältig sind unsere Aktivitäten vor Ort: Von betreuten Naturschutzgebieten bis hin zu kleinräumigen Naturschutzprojekten vor unserer Haustür: Im Frühjahr Schutzzäune an Straßen aufstellen, damit Kröten und Frösche sicher ihre Laichgewässer erreichen können.

NABU – Wir ergreifen Partei für Natur und Landschaft

Der NABU bringt das Thema Naturschutz nicht nur auf die aktuelle Tagesordnung, sondern arbeitet langfristig in politischen Gremien mit: von der Stellungnahme zu geplanten Eingriffen in den Naturhaushalt bis zur Mitwirkung in Umweltausschüssen und verbandsübergreifenden Naturschutzarbeitskreisen. Kurz gesagt: Wir mischen uns ein, wenn es um Naturschutz in der Region Uelzen geht und nehmen fachkundig sowie überparteilich Stellung.

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Nadin Hermann

Naturfoto-Archiv

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Flockenstieliger Hexenröhrling
Flockenstieliger Hexenröhrling
Foto: Jürgen Eggers

Graureiher beim Schlucken eines großen Fisches
Graureiher beim Schlucken eines großen Fisches
Foto: Waldemar Golnik

Graureiher mit gefangenen Fisch
Graureiher mit gefangenen Fisch
Foto: Waldemar Golnik

Gänseblümchen
Gänseblümchen
Foto: Jürgen Eggers

Rothalstaucher brütend
Rothalstaucher brütend
Foto: Waldemar Golnik

Brandgänse und Säbelschnäbler
Brandgänse und Säbelschnäbler
Foto: Waldemar Golnik

Schwarzstörche bei der Nahrungssuche
Schwarzstörche bei der Nahrungssuche
Foto: Waldemar Golnik

Schwarzstörche im NABU Biotop Molbath 2020
Schwarzstörche im NABU Biotop Molbath 2020
Foto: Waldemar Golnik

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